4. Linderung und Apotheken-Präparate
Eine langfristige und ursächliche Behandlung der Allergie ist durch eine spezifische Immuntherapie (Hyposensibilisierung) möglich, bei der das Immunsystem langsam an das Allergen gewöhnt wird. Diese Behandlung erfordert eine ärztliche Begleitung.
Für die akute, symptomatische Linderung der Beschwerden steht eine Vielzahl bewährter und wissenschaftlich geprüfter Präparate in Ihrer Apotheke zur Verfügung. Sogenannte Antihistaminika blockieren die Wirkung des Botenstoffs Histamin und dämmen so die allergische Reaktion ein. Bei leichten und lokal begrenzten Symptomen reichen oft antiallergische Augentropfen oder ein Nasenspray aus. Sind die Beschwerden stärker ausgeprägt, bieten sich systemisch wirkende Tabletten an, wobei moderne Wirkstoffe der neueren Generation (wie Cetirizin oder Loratadin) kaum noch müde machen.
Bei einer stark verstopften und entzündeten Nase können niedrig dosierte, kortisonhaltige Nasensprays eine effektive Lösung sein, da sie direkt an der Nasenschleimhaut stark entzündungshemmend wirken. Ergänzend helfen pflegende Meersalz-Nasensprays oder Nasenduschen, die gereizten Schleimhäute auf sanfte Weise zu reinigen, zu befeuchten und von anhaftenden Pollen zu befreien. Wichtig: Sollten sich die Beschwerden in Richtung Lunge verlagern, sich durch hartnäckigen Reizhusten oder gar Atemnot bemerkbar machen, ist umgehend ärztlicher Rat gefragt, um die Entstehung eines allergischen Asthmas zu verhindern.