Was Kindern wirklich hilft

Tipps für Eltern zur sicheren ­Medikation bei Kindern

Häufige Kinderkrankheiten – und wann sie auftreten
Bei Säuglingen und Kleinkindern stehen vor allem Infekte der oberen Atemwege im Vordergrund – Schnupfen, Husten und Fieber gehören fast zum Alltag. Hinzu kommen Magen-Darm-Infekte, Mittelohrentzündungen und gelegentlich Bindehautentzündungen. Mit zunehmendem Alter treten seltener Infekte auf, dafür aber häufiger Verletzungen durch Sport oder Freizeitaktivitäten. Allergien und Asthma können in jeder Altersphase beginnen, werden aber oft im Vorschul- oder Grundschulalter erstmals bemerkt.

Arzneiformen: Was passt zum Alter?

Für Säuglinge und Kleinkinder sind Säfte, Tropfen oder Zäpfchen oft die beste Wahl. Zäpfchen sind hilfreich, wenn das Kind erbricht oder keine Flüssigkeit aufnehmen kann. Säfte ermöglichen eine genaue Dosierung nach Körpergewicht – wichtig, weil Kinder keine Mini-Version von Erwachsenen sind. Tabletten sind in der Regel erst ab dem Schulalter sinnvoll, wenn das Kind sicher schlucken kann.

Die gut bestückte Kinder-Hausapotheke

Sinnvoll sind ein digitales Fieberthermometer, fiebersenkende Medikamente in altersgerechter Form (z. B. Paracetamol oder Ibuprofen,), Elektrolytlösungen zur Einnahme bei Durchfall und Schnupfenspray. Für kleinere Verletzungen: Wunddesinfektionsmittel, sterile Pflaster und Verbände. Auch eine Pinzette für Splitter und ein Kühlpad gehören dazu. Alle Medikamente sollten regelmäßig auf Haltbarkeit überprüft werden.

Vorbeugung – Hygiene und mehr

Eine ausgewogene Ernährung, ausreichender Schlaf und tägliche Bewegung an der frischen Luft stärken das Immunsystem. Regelmäßiges Händewaschen reduziert die Übertragung vieler Krankheitserreger. Impfungen nach den Empfehlungen der Ständigen Impfkommission (STIKO) sind eine zentrale Maßnahme zur Vorbeugung schwerer Erkrankungen.

Selbstbehandlung – wann Vorsicht geboten ist

Vor der Gabe eines Medikaments sollten Eltern immer die Dosierung, den Wirkstoff und mögliche Wechselwirkungen prüfen und sich dazu ggf. in der Apotheke beraten lassen. Bei unklaren Symptomen, sehr hohem Fieber, starker Verschlechterung oder bei Kindern unter drei Monaten sollte unbedingt ärztlicher Rat eingeholt werden. Auch Hausmittel können sinnvoll sein – z. B. Wadenwickel bei Fieber – sollten aber nur angewendet werden, wenn keine Gegenanzeigen bestehen und sie kindgerecht sind.

Jedes Kind ist anders. Die optimale Medikation hängt von Alter, Gewicht, Gesundheitszustand und individueller Verträglichkeit ab. Lassen Sie sich bei uns in der KOSMOS Apotheke persönlich beraten – wir unterstützen Sie dabei, die Gesundheit Ihres Kindes zu bewahren und eine gesunde Entwicklung zu fördern.

Das E-Rezept bei uns einlösen – jetzt noch einfacher

Jetzt E-Rezept bequem mit der ­Gesundheitskarte bei uns einlösen.
Mehr